Auf die (Spiel)Plätze, fertig, los!

Jährlicher Kontrollgang des TÜV Thüringen bescheinigt unseren Spielplätzen in Wohnvierteln und auf Schulhöfen einen sehr guten Zustand

Spielplätze werden vor allem in den wärmeren Monaten intensiv genutzt. Damit die Verletzungsgefahr so gering wie möglich ausfällt, ist eine regelmäßige Kontrolle der Geräte notwendig.

Egal ob auf dem Schulhof oder im Wohngebiet: Unsere Spielplätze werden mindestens vierteljährlich von ausgebildeten Fachkräften für Spielplatzsicherheit im Unternehmen zusammen mit den Hausmeistern kontrolliert, letztere schauen auch so wöchentlich nach dem Zustand der Geräte. Einmal pro Jahr muss ein Sachverständiger die Spielgeräte prüfen und beurteilen. Bei dem Rundgang wird das Augenmerk vor allem auf Standsicherheit, Verschleißerscheinungen und potenzielle Verletzungsgefahren durch kaputte Teile gerichtet. Alles wird genau inspiziert, getestet und protokolliert. Dieses Jahr gab es wieder nur kleinere Mängel zu beanstanden – dank der regelmäßigen Wartungen. Hier da muss ein Balken getauscht werden, weil die Risse im Holz bereits zu tief oder zu breit sind. An manchen Stellen muss eine Schraube nachgezogen oder ein Netz repariert werden. Der Sachverständige vom TÜV Thüringen bescheinigte den Spielplätzen in unserer Verantwortung einen sehr guten Zustand. Dass Unfälle passieren, ist damit nicht ausgeschlossen, aber zumindest können schwere Verletzungen so vermieden werden.

18 Spielplätze im Stadtgebiet befinden sich auf unseren Grundstücken, vom kleinen Spielpunkt bis zu größeren Anlagen in Innenhöfen der Wohngebiete. Einige sind verschlossen und so nur für Bewohner nutzbar, andere sind frei zugänglich. Dies hat natürlich zur Folge, dass auch mutwillige Zerstörung und Vandalismus keine Seltenheit sind. Eine vermeintlich kleine „Kokelei“ kann schnell Kosten in Höhe von 1.000 EUR verursachen. Oft gibt es auch Beschwerden wegen zu lauter Musik oder des vermüllten Zustandes nach einem längeren Sitzgelage.

Von den 12 Schulen, die zu unserem Bestand gehören, sind sieben mit insgesamt 101 Spielgeräten ausgestattet. Dazu zählen nicht nur die Klassiker wie Schaukeln und Wippen, sondern auch Fußballtore, Basketballkörbe und Spielhäuser. Hinzu kommen noch etliche Sandspielbereiche.

An die Sicherheit eines Kinderspielplatzes werden hohe Anforderungen gestellt. Die Geräte bieten Kindern idealerweise zahlreiche Spielmöglichkeiten und Aktivitä­ten, die ihrem Bewegungs­drang entsprechen. Kinder besitzen aber kein ausreichend entwickeltes Gefahrenbe­wusstsein und müssen deshalb entspre­chend ihres Alters vor Risiken geschützt werden, die für sie unvorhersehbar sind. Deshalb gibt es etliche DIN-Normen und Vorgaben für beispielsweise Fallhöhe, Absturzsicherungen, Bodenbeschaffenheit oder Sicherheitsabstände. Für die Einhaltung der Vorschriften und Prüfintervalle ist der Eigentümer verantwortlich.